Wenn ein IT-Ausfall passiert, denkt der Geschäftsführer meist zuerst: „Okay, ein paar Stunden nichts zu tun, ärgerlich aber überlebbar." Die Realität sieht anders aus. Studien zeigen, dass der Mittelstand in Deutschland fast €400.000 pro Jahrdurch ungeplante IT-Ausfälle verliert — verteilt auf durchschnittlich vier Vorfälle mit jeweils rund 3,8 Stunden Wiederherstellungszeit (Quelle: HP-Studie / CIO.de).
Das Problem: Diese Kosten tauchen in keiner Buchhaltung als Einzelposition auf. Sie verteilen sich auf Produktivitätsverluste, Nacharbeit, externe Dienstleister, verlorene Aufträge und gestörte Kundenbeziehungen. Am Ende des Jahres fragt sich der GF: „Warum haben wir so wenig Gewinn gemacht?" — und die Antwort steht selten in der Zeile „IT-Ausfälle".
Die Zahlen im Kontext
Für Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern berechnet die HP-Studie einen durchschnittlichen Ausfallschaden von rund €20.000 pro Stunde. Bei größeren Firmen (>1.000 MA) sind es bis zu €40.000. Für kleine KMU mit 25-50 Mitarbeitern ist die Zahl niedriger, aber immer noch im Bereich von €5.000-10.000 pro Stunde, wenn man alle Faktoren einbezieht.
Das klingt hoch — bis man die Rechnung ehrlich macht. Genau das tut der interaktive Rechner unten.