Eine Stunde IT-Ausfall kostet ein Unternehmen mit 10 bis 50 Mitarbeitern rund 1.200 bis 9.000 Euro. Konkret: Rechnet man ehrlich, kostet schon eine Stunde Stillstand in einem Betrieb mit 25 Mitarbeitern gut 3.000 Euro — ein ganzer Tag schnell über 20.000 Euro. Und es trifft fast jeden: Laut Bitkom-Studie Wirtschaftsschutz 2026 waren 67 % der Unternehmen ab 10 Mitarbeitern in den letzten zwölf Monaten sicher von Diebstahl, Spionage oder Sabotage betroffen, weitere 29 % vermuten es. Allein durch Ausfall, Diebstahl oder Schädigung von IT- und Produktionssystemen oder Betriebsabläufen entstanden 36,5 Milliarden Euro Schaden.
Das Problem: Diese Kosten tauchen in keiner Buchhaltung als Einzelposition auf. Sie verteilen sich auf Produktivitätsverluste, Nacharbeit, externe Dienstleister, verlorene Aufträge und gestörte Kundenbeziehungen. Am Ende des Jahres fragt sich der GF: „Warum haben wir so wenig Gewinn gemacht?“ — und die Antwort steht selten in der Zeile „IT-Ausfälle“.
Die Zahlen im Kontext
Was eine Stunde kostet, hängt vor allem von drei Dingen ab: wie viele Leute nicht arbeiten können, was eine Arbeitsstunde Ihren Betrieb kostet und wie viel Umsatz direkt an der IT hängt. Für ein Büro mit 10 Mitarbeitern, das einiges offline erledigen kann, sind es rund 1.200 Euro pro Stunde. Für einen Handels- oder Produktionsbetrieb mit 50 Mitarbeitern, in dem ohne IT nichts geht, eher 9.000 Euro pro Stunde.
Zum Vergleich: Eine Studie von Techconsult für HP kam 2013 auf rund 25.000 Euro pro Stunde — allerdings bei Firmen mit 200 bis 4.999 Mitarbeitern. Diese Zahl wird bis heute oft für kleine Betriebe zitiert, passt aber nicht zu ihnen.
Das klingt hoch — bis man die Rechnung ehrlich macht. Genau das tut der interaktive Rechner unten.