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Cloud

Azure-Beratung: wann sich Microsoft Azure für ein kleines Unternehmen lohnt

Azure ersetzt nicht Microsoft 365, sondern beantwortet ein paar sehr konkrete Fragen. Welche das sind, was es kostet und wie ein Umzug abläuft.

So viele Stunden hat ein Monat in der Cloud-Abrechnung
730 Stunden

Azure rechnet nach Laufzeit. Ein Server, den niemand abschaltet, kostet jede dieser Stunden — auch nachts, am Wochenende und im Betriebsurlaub.

Aus dem Betriebsalltag

Der Server im Keller ist acht Jahre alt.

Ein Zulieferbetrieb am Niederrhein, 24 Arbeitsplätze: Mail und Dateien liegen längst in Microsoft 365, die Warenwirtschaft aber auf einem eigenen Server im Keller. Der Wartungsvertrag läuft im Frühjahr aus, der Hersteller bietet neue Hardware für einen fünfstelligen Betrag an.

Der Geschäftsführer fragt uns: „Können wir das nicht einfach in die Cloud legen?“ Die ehrliche Antwort lautet: den Server ja, das ganze Unternehmen nein. Die Warenwirtschaft gehört zu den Fällen, für die Azure gemacht ist. Alles andere in seinem Betrieb läuft schon heute ohne eigenen Server — und soll da auch bleiben.

Alter der Maschine im Serverraum
8 Jahre
Vier Begriffe

Azure, Microsoft 365, Entra ID — was ist was?

Tippen Sie auf eine Karte, um die Antwort zu sehen.

Wann es sich rechnet

Vier Fälle, in denen Azure die richtige Antwort ist.

  1. ✓Branchensoftware ohne Cloud-VersionWarenwirtschaft, Zeiterfassung oder Konstruktionsverwaltung, die einen Windows-Server verlangt: Der Server zieht um, die Software bleibt, wie sie ist.
  2. ✓Arbeitsplätze an wechselnden OrtenZweiter Standort, Baustelle, Homeoffice: Ein Windows-Desktop aus dem Rechenzentrum ist überall gleich schnell, und die Daten verlassen das Rechenzentrum nicht.
  3. ✓Eine Kopie außer HausAzure als Ziel für die zweite Sicherung, getrennt vom Netz im Büro und mit eigenen Zugangsdaten.
  4. ✓Zeitlich begrenzte VorhabenEine Testumgebung vor der Umstellung, die nach drei Wochen wieder abgeschaltet wird. Genau das kann gemietete Rechenleistung besser als gekaufte.
Der ehrliche Vergleich

Nicht jeder Betrieb braucht Azure.

Microsoft 365 reicht
  • •Mail, Termine, Dateien, Teams — mehr lief auch bisher nicht auf dem Server
  • •Jedes Programm im Haus hat eine Web- oder Cloud-Version
  • •Keine Domäne, keine Netzlaufwerke, keine Freigaben
  • •Die Rechnung ist eine feste Zahl pro Benutzer
Azure kommt dazu
  • ✓Eine Branchensoftware verlangt einen echten Windows-Server
  • ✓Mehrere Standorte greifen auf dieselbe Datenbank zu
  • ✓Die zweite Sicherung soll außerhalb des Büros liegen
  • ✓Der Bedarf schwankt: mal drei, mal dreißig Benutzer gleichzeitig
Was es kostet

Azure ist Miete, kein Einkauf.

Abgerechnet wird nach Laufzeit und Verbrauch: pro Stunde Server, pro Gigabyte Speicher, pro Sicherung. Wer die alte Hardware eins zu eins nachbaut, zahlt dafür jeden Monat — und meist für Leistung, die nie gebraucht wurde. Wer vorher misst, zahlt deutlich weniger: Größe nach tatsächlicher Auslastung wählen, Testsysteme außerhalb der Arbeitszeit abschalten, die Laufzeit für ein oder drei Jahre festlegen. Vorhandene Windows-Server-Lizenzen dürfen in vielen Verträgen mitgenommen werden.

Vergleichen Sie deshalb nicht Miete gegen Kaufpreis, sondern gegen die vollen Kosten im Keller: Hardware, Strom, Kühlung, Wartung, Ersatz nach fünf Jahren. Was in Ihrem Fall herauskommt, rechnen wir vor der Entscheidung durch — die Details dazu stehen auf unserer Seite zur Azure-Beratung.

Managed IT pro Arbeitsplatz und Monat
69€

Betreuung, Überwachung und Sicherheits-Baseline sind darin enthalten. Die Miete für Ihre Azure-Server rechnet Microsoft getrennt ab, nach tatsächlicher Laufzeit.

Der Zeitplan

Acht Wochen vom Keller ins Rechenzentrum.

So läuft der Umzug einer Branchensoftware für 20 bis 30 Arbeitsplätze bei uns ab.

Bestand messen und planen
Umgebung in Azure aufbauen
Test mit drei Anwendern
Umzug am Wochenende
Alter Server läuft im Leerlauf mit
  • W6Stichtag Umschaltung
  • W8Alter Server geht aus
Vor der Entscheidung

Sechs Fragen vor dem ersten Server in Azure.

Jedes Nein zeigt, wo noch etwas fehlt.

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Azure ist kein Ziel, sondern ein Werkzeug — sinnvoll nur für die Aufgaben, die es besser löst.

— Mikail Sünger, Geschäftsführer Nomad Solutions

Zusammenfassung

Das Wichtigste in Kürze

  • ✓Microsoft 365 ist die Cloud für Ihre Arbeit, Azure die Cloud für Ihre Server.
  • ✓Für die meisten Betriebe mit 5 bis 50 Arbeitsplätzen reicht Microsoft 365 allein.
  • ✓Azure lohnt sich bei Branchensoftware, mehreren Standorten, der Sicherung außer Haus und zeitlich begrenzten Vorhaben.
  • ✓Abgerechnet wird nach Laufzeit: Messen und Abschalten sind die halbe Miete.
  • ✓Ein geplanter Umzug dauert acht Wochen, danach läuft die Betreuung im [Managed-IT-Preis](/it-service-duisburg) weiter.

Weiterlesen: Azure-Beratung für Unternehmen · Cloud-Computing für Duisburger Firmen

Nächster Schritt

Wir sagen Ihnen in 30 Minuten, ob Azure sich lohnt.

Wir sehen uns Ihre Software, Ihre Leitung und die tatsächliche Last an und rechnen beide Wege durch: neue Hardware im Keller oder gemietete Server in Azure. Ob eine einmalige Maßnahme förderfähig ist, prüfen wir mit — bis zu 50 % sind möglich, abhängig von Prüfung und Bewilligung.

Mehr dazu: Azure-Beratung

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