Cloud-Computing für Duisburger Firmen: was in die Cloud gehört und was nicht
Nicht alles gehört in die Cloud, und nicht alles bleibt sinnvoll im Keller. Wie Sie sortieren, was der Umzug kostet und wo er beginnt.
Kein Gerät im Technikraum, das nachts durchläuft, alle vier bis fünf Jahre ersetzt werden muss und bei einem Defekt den Betrieb anhält. Für die meisten Büros mit 10 bis 50 Arbeitsplätzen ist das heute erreichbar.
Drei Tage ohne Angebote, wegen eines Netzteils.
Ein Metallbaubetrieb in Rheinhausen, 22 Arbeitsplätze. Im Technikraum neben der Teeküche steht ein Server, sieben Jahre alt: Dateiablage, Warenwirtschaft, die Angebotsvorlagen. An einem Dienstagmorgen bleibt er aus. Netzteil defekt, das Ersatzteil ist bestellt.
Bis Donnerstagabend arbeitet das Büro mit dem, was auf einzelnen Rechnern liegt. Zwei Angebote gehen verspätet raus, eine Ausschreibung gar nicht. Die Sicherung war in Ordnung, das Zurückspielen hat funktioniert. Gefehlt hat nicht das Backup, sondern ein zweiter Weg an die Daten. Genau diesen Weg schafft die Cloud.
Was gemeint ist, wenn jemand Cloud sagt.
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Was umzieht und was bleibt.
- •Mail, Kalender und Kontakte für alle Mitarbeiter
- •Die gemeinsame Dateiablage samt Versionsverlauf
- •Zusammenarbeit an Dokumenten, Besprechungen, Telefonie
- •Das Backup, weil es außerhalb des Hauses liegen muss
- ✓Maschinensteuerungen und Anlagen in der Produktion
- ✓Fachsoftware, die nur als lokale Installation angeboten wird
- ✓Große Dateien, die ständig geöffnet werden, etwa CAD-Modelle
- ✓Alles, was weiterlaufen muss, wenn die Leitung ausfällt
Was die Cloud nicht von allein löst.
Die Cloud schafft keine Wunder. Drei Dinge müssen Sie mitdenken, sonst wird der Umzug teuer.
Erstens die Leitung: Wenn alles im Rechenzentrum liegt, ist Ihr Internetanschluss die Lebensader. Ein zweiter Anschluss oder eine Mobilfunk-Rückfallebene gehört dazu, wenn ohne Netz nicht gearbeitet werden kann. Zweitens die Lizenzen: Sie zahlen monatlich pro Nutzer, dauerhaft. Das ist planbar, aber es endet nicht nach der Abschreibung. Drittens die Verantwortung: Der Anbieter hält den Dienst am Laufen, Ihre Daten sichern und Ihre Zugänge schützen müssen Sie selbst. Warum das gerade bei Microsoft 365 wichtig ist, steht in unserem Beitrag zum Microsoft-365-Backup.
In vier Schritten zur Entscheidung.
- 1Alles auflistenWelche Programme und Datenablagen nutzt der Betrieb wirklich? Erfahrungsgemäß kennt niemand die vollständige Liste auswendig.
- 2Nach Abhängigkeit sortierenWas braucht eine Maschine, einen Scanner, eine lokale Datenbank? Alles andere ist ein Kandidat für den Umzug.
- 3Den Hersteller fragenViele Fachanwendungen haben längst eine Cloud-Variante. Ein Anruf spart oft die Diskussion über einen neuen Server.
- 4Klein anfangenMail und Dateien zuerst. Die Fachsoftware zieht später nach, wenn der Betrieb die neue Arbeitsweise kennt.
Acht Wochen für 10 bis 50 Arbeitsplätze.
So sieht ein Umzug aus, der den laufenden Betrieb nicht anhält.
- W6Umzug der Dateien am Wochenende
- W8Server aus, Testwiederherstellung
Betreuung, Microsoft 365, Backup und Sicherheits-Baseline in einem Betrag — statt Serverinvestition, Wartungsvertrag und Überraschungen bei der Rechnung. Was darin steckt, zeigen unsere [Managed Services](/leistungen/managed-services).
Sechs Fragen, die vorher geklärt sein müssen.
Jedes Nein ist eine Aufgabe für die Planung, kein Grund zu warten.
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Die Cloud ist kein Ziel. Sie ist ein Werkzeug — und nur für die Aufgaben gut, zu denen sie passt.
— Mikail Sünger, Geschäftsführer Nomad Solutions
Das Wichtigste in Kürze
- ✓Mail, Dateien, Zusammenarbeit und Backup gehören in die Cloud, Maschinen und lokale Fachsoftware bleiben vor Ort.
- ✓Ohne belastbaren Internetanschluss funktioniert der Umzug nicht, ein Rückfallweg gehört zur Planung.
- ✓Die laufenden Kosten enden nicht nach der Abschreibung, dafür entfällt die Investition alle vier bis fünf Jahre.
- ✓Ein Umzug für 10 bis 50 Arbeitsplätze braucht rund acht Wochen, mit einem Wochenende Umstellung.
- ✓Bei uns kostet der betreute Arbeitsplatz 69 € im Monat, Microsoft 365 und Backup inklusive.
Weiterlesen: IT-Migration und Cloud-Umzug · Was IT-Outsourcing kostet
Wir sortieren Ihre IT in einem Termin.
Wir sehen uns an, was bei Ihnen läuft, und sagen Ihnen, was umziehen kann und was bleibt. Ob der Umzug förderfähig ist, prüfen wir mit — bis zu 50 % sind möglich, abhängig von Prüfung und Bewilligung.
Mehr dazu: IT-Service Duisburg
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