Website-Ladezeit verbessern: Warum 2,5 Sekunden die Grenze sind
Eine langsame Firmenwebsite verliert Anfragen, bevor sie jemand liest. Welche Werte Google ansetzt, woran es meist liegt und was zuerst hilft.
So lange darf es dauern, bis das größte sichtbare Element steht, bei mindestens 75 % der echten Seitenaufrufe. Zwischen 2,5 und 4 Sekunden heißt „verbesserungswürdig“, darüber „schlecht“.
Vier Abkürzungen aus jedem Geschwindigkeits-Bericht.
Drei davon sind die Core Web Vitals, die vierte erklärt oft, warum die ersten drei schlecht sind.
Schnell im Büro, langsam auf dem Parkplatz.
So sieht es bei gewachsenen Firmenwebsites häufig aus: Im Büro wirkt die Seite schnell, mit Glasfaser und Seite im Browser-Zwischenspeicher. Auf dem Handy im Mobilfunknetz dauert es dagegen viele Sekunden, bis das erste Bild steht.
Die Ursache ist selten exotisch. Ein Dutzend Fotos direkt aus der Kamera, zusammen 20 Megabyte, dazu ein Schriftarten-Paket und Skripte für eine Bildergalerie, die niemand mehr benutzt. Genau so erleben Kunden die Seite, wenn sie unterwegs nach Ihrer Telefonnummer suchen.
Fünf Schritte, die Zeit zurückbringen.
- 1Messen, bevor Sie anfassen[PageSpeed Insights](https://pagespeed.web.dev/) für Startseite, wichtigste Leistungsseite und Kontaktseite, Ansicht „Mobil“. Hat Ihre Seite genug Besucher, zeigt der Bericht echte Nutzerdaten statt nur einer Labormessung.
- 2Bilder in Ordnung bringenJedes Foto auf die angezeigte Größe bringen, modern komprimieren (WebP oder AVIF), alles unterhalb des ersten Bildschirms nachladen.
- 3Ballast entfernenJedes Skript und Plugin ohne Zweck verschwindet. Was bleibt, lädt nach dem Inhalt.
- 4Server prüfenAntwortzeit messen, Zwischenspeicher und Komprimierung einschalten. Liegt die Seite auf einem überfüllten Paket, bringt ein Umzug mehr als Feinarbeit.
- 5Nachmessen und festhaltenDieselben drei Seiten erneut messen, Werte notieren, einmal im Quartal wiederholen.
Dieselbe Seite, zwei Bauweisen.
- ✗Fotos direkt aus der Kamera, mehrere Megabyte pro Bild
- ✗Baukasten-Theme, das jede Funktion mitlädt, auch ungenutzte
- ✗Externe Skripte für Karte, Bewertungen, Chat, Statistik
- ✗Schriftarten von fremden Servern mit eigenem Verbindungsaufbau
- ✗Hosting, das sich viele Seiten teilen
- ✓Bilder modern komprimiert, in der Größe, in der sie erscheinen
- ✓Nur der Code, den diese Seite braucht
- ✓Externe Dienste bewusst ausgewählt, der Rest entfernt
- ✓Schriften vom eigenen Server
- ✓Hosting mit festen Ressourcen und kurzer Antwortzeit
Wichtig, aber kein Ranking-Versprechen.
Google empfiehlt ausdrücklich, gute Core-Web-Vitals-Werte zu erreichen, und beschreibt sie als passend zu dem, was die Ranking-Systeme belohnen wollen. Ein guter Wert allein bringt aber keine Seite nach oben: Inhalt und Relevanz bleiben entscheidend.
Der eigentliche Grund für schnelle Seiten ist ein anderer. Wer unterwegs Ihre Nummer sucht, wartet nicht. Und die Werte werden mobil und am Desktop getrennt bewertet; der Büro-Rechner sagt über das Handy nichts aus. Was wir unter einer Firmenwebsite verstehen, steht unter Webdesign in Duisburg. Wenn Sie ohnehin erneuern, lesen Sie vorher, wie ein Relaunch ohne Ranking-Verlust abläuft.
Vier Wochen, ohne Baustelle im Betrieb.
So läuft ein Eingriff an einer bestehenden Seite bei uns ab.
- W1Ausgangswerte liegen vor
- W4Neue Werte, schriftlich
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Nehmen Sie Ihr eigenes Handy und verlassen Sie das Büro-WLAN.
Tippen Sie an, was Sie schon haben. Bleibt in Ihrem Browser gespeichert.
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Das Wichtigste in Kürze
- ✓Gut ist laut Google ein LCP bis 2,5 Sekunden, INP bis 200 Millisekunden und CLS bis 0,1, bei 75 % der Aufrufe.
- ✓Gemessen wird mobil und am Desktop getrennt; das Büro-WLAN sagt nichts über das Handy.
- ✓Unkomprimierte Fotos, ungenutzte Skripte und langsame Server sind die häufigsten Bremsen.
- ✓Erst messen, dann Bilder, dann Technik, danach im Quartal nachmessen.
- ✓Eine neue Firmenwebsite kostet bei uns 1.290 bis 2.990 € netto.
Weiterlesen: Webdesign Duisburg · Google-Unternehmensprofil optimieren · Datenschutz auf der Firmenwebsite · Website-Relaunch ohne Ranking-Verlust: die Weiterleitungs-Checkliste
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