LeistungenSoftwareÜber unsKarriereBlogReferenzenKontakt English
1 / 0
IT-Sicherheit

Homeoffice sicher einrichten: Geräte, Zugriffe, Regeln

Homeoffice ist kein Vertrauensthema, sondern eine Einrichtungsfrage. Welches Gerät erlaubt ist, wer worauf zugreift und welche drei Regeln reichen.

So viele private Rechner gehören in Ihr Firmennetz
0 Privatgeräte

Der alte Laptop aus dem Wohnzimmer ist kein Arbeitsplatz. Wer von zu Hause arbeitet, braucht ein Gerät, das der Betrieb kennt, verwaltet und im Verlustfall aus der Ferne sperren kann.

Aus dem Betriebsalltag

Die Buchhaltung arbeitete vom Küchentisch aus.

Ein Handelsbetrieb am Niederrhein mit 24 Arbeitsplätzen: Die Buchhalterin arbeitet zwei Tage pro Woche von zu Hause. Ein Firmengerät gab es damals nicht, also nimmt sie ihren privaten Laptop. Die Monatsabschlüsse liegen im Download-Ordner, die Lohnlisten daneben.

Im Sommer wird bei ihr eingebrochen. Der Laptop ist weg, unverschlüsselt, mit gespeichertem Kennwort im Browser. Jetzt muss der Geschäftsführer innerhalb von 72 Stunden entscheiden, ob er eine Datenschutzverletzung meldet — und kann nicht sagen, welche Dateien überhaupt auf dem Gerät lagen. Nicht der Einbruch war das Problem. Die fehlende Antwort darauf war es.

privat, unverschlüsselt, gestohlen
1 Notebook
Fünf Begriffe

Was die Technik im Homeoffice leistet.

Tippen Sie auf eine Karte, um die Antwort zu sehen.

Der Unterschied

Der Laptop ist weg. Was jetzt passiert.

Gewachsenes Homeoffice
  • ✗Niemand weiß, welche Dateien auf dem Gerät lagen
  • ✗Die Platte ist unverschlüsselt, das Kennwort im Browser gespeichert
  • ✗Zugänge lassen sich nur einzeln und von Hand sperren
  • ✗Ob gemeldet werden muss, bleibt eine Vermutung
Eingerichtetes Homeoffice
  • ✓Das Gerät ist bekannt, verschlüsselt und aus der Ferne löschbar
  • ✓Daten liegen in Microsoft 365, nicht lokal im Download-Ordner
  • ✓Ein Klick sperrt das Konto auf allen Geräten gleichzeitig
  • ✓Der Vorfall ist dokumentiert und lässt sich nachvollziehen
Der Weg

In fünf Schritten zum Arbeitsplatz zu Hause.

  1. 1Gerät stellenEin Notebook aus dem Betrieb, in der Geräteverwaltung angemeldet, Festplatte verschlüsselt. Private Rechner bleiben draußen.
  2. 2Konto absichernEigenes Benutzerkonto, zweiter Faktor auf dem Diensthandy, keine geteilten Zugänge. Wie das ohne Aufstand läuft, steht in unserem [Leitfaden zur MFA-Einführung](/blog/mfa-einfuehren-kmu-leitfaden).
  3. 3Zugriff begrenzenJede Person erreicht die Ordner, die sie für ihre Arbeit braucht. Nicht mehr, und keine Admin-Rechte auf dem eigenen Gerät.
  4. 4Ablage klärenArbeitsdateien liegen in SharePoint oder OneDrive, nicht auf dem Desktop. Was synchronisiert, ist gesichert und auffindbar.
  5. 5Übergabe machenEine halbe Stunde zeigen: Anmeldung, Ablage, Meldeweg. Danach fragt niemand mehr im Flur nach dem Kennwort.
Die Regeln

Drei Sätze reichen für die ganze Belegschaft.

Eine Homeoffice-Regelung muss keine zwanzig Seiten haben. Drei Punkte genügen, wenn sie eindeutig sind: Welche Geräte sind erlaubt? Wo dürfen Arbeitsdateien liegen? Wen rufe ich an, wenn ein Gerät weg ist oder eine Mail merkwürdig aussieht?

Wichtig ist der dritte Punkt. Wer den Meldeweg nicht kennt, wartet bis Montag — und aus einer Stunde Aufräumen werden drei Tage. Nennen Sie eine Telefonnummer und eine Person, und sagen Sie ausdrücklich, dass eine Meldung nie Ärger bedeutet. Hängen Sie die Seite an den Arbeitsvertrag und legen Sie sie zur IT-Dokumentation. Welche Zugänge im Betrieb überhaupt existieren, klärt sich am schnellsten über einen Passwort-Manager.

pro User und Monat, Homeoffice inklusive
69€

Geräteverwaltung, Verschlüsselung, zweiter Faktor und Fernlöschung sind bei uns Teil der Security-Baseline — nicht ein Aufpreis für jeden Arbeitsplatz zu Hause.

Der Zeitplan

Vier Wochen, dann ist Homeoffice geregelt.

Eine realistische Reihenfolge für 5 bis 50 Arbeitsplätze.

Geräte erfassen, private Rechner benennen
Geräteverwaltung und Verschlüsselung einrichten
Zweiter Faktor für alle Konten
Zugriffsrechte auf Ordner prüfen
Regelseite schreiben, Belegschaft einweisen
  • W2Erstes Gerät produktiv
  • W4Privatgeräte abgemeldet
Selbst prüfen

Sieben Fragen an Ihr Homeoffice.

Jedes Nein zeigt Ihnen, wo Sie anfangen.

0/7

Tippen Sie an, was Sie schon haben. Bleibt in Ihrem Browser gespeichert.

Ein verschlüsseltes Notebook ist ein Sachschaden. Ein unverschlüsseltes ist ein Datenleck.

— Mikail Sünger, Geschäftsführer Nomad Solutions

Zusammenfassung

Das Wichtigste in Kürze

  • ✓Homeoffice ist eine Einrichtungsfrage, keine Vertrauensfrage.
  • ✓Private Rechner gehören nicht ins Firmennetz: im Verlustfall fehlt jede Handlungsmöglichkeit.
  • ✓Verwaltetes Gerät, verschlüsselte Platte, zweiter Faktor und begrenzte Zugriffe sind das Minimum.
  • ✓Drei Regeln auf einer Seite genügen — der Meldeweg ist die wichtigste davon.
  • ✓In vier Wochen ist das für 5 bis 50 Arbeitsplätze umgesetzt.

Weiterlesen: IT-Sicherheit Duisburg · Managed Services für KMU · IT-Notfallplan für KMU

Nächster Schritt

Wir sehen uns Ihr Homeoffice in 30 Minuten an. Kostenlos.

Wir prüfen, welche Geräte auf Ihre Daten zugreifen und was davon Sie im Ernstfall abschalten können. Ob eine einmalige Maßnahme förderfähig ist, prüfen wir mit — bis zu 50 % sind möglich, abhängig von Prüfung und Bewilligung.

Mehr dazu: IT-Sicherheit Duisburg

Kostenlos und unverbindlich

Drei Angaben, dann Ihre Kontaktdaten. Antwort werktags innerhalb von 24 Stunden — mit Einschätzung, ob Ihr Vorhaben förderfähig ist.

Lieber anrufen? +49 2065 8296939